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Freddy

 

Hallo Ihr Lieben, hier bin ich, der Freddy, und will einfach mal Hallo sagen.

Vor 3 Wochen haben Anni und Karl Heinz mich zu sich auf die schwäbische Alb geholt und ich sage Euch, ich hab schon viele tolle und aufregende Sachen erlebt, aber davon gleich mehr!

Wie es mir geht? na suppi, die Verpflegung und Betreuung durch mein Frauchen Anni, bei der ich auch lebe ist super. Wir waren sofort ineinander verliebt. Sie hat auch einen riesigen Garten und der ist nur für mich alleine – ich darf sogar Löcher buddeln… -okay, nach dem dritten hat mir Frauchen gesagt, das sei jetzt aber genug, aber es ist einfach nur toll. Ich kann da richtig rumtoben und ihr solltet mich mal sehen, wie ich den kleinen Hang rauf und runter flitze…

Mein Herrchen Karl-Heinz lebt in der Stadt. Seine Wohnung werde ich auch noch kennenlernen. Was mich da wohl erwartet? Aber ich weiß mich im Haus durchaus zu benehmen. War sofort stubenrein und kaputt mache ich auch nichts. Noch nicht mal, wenn mich Frauchen mal eine kurze Zeit alleine lässt. Ja gut, die Schuhe müssen sie wegräumen, das ist dann doch zu verführerisch.

Also wie gesagt, Verpflegung und Unterkunft sind hier erstklassig. Lt. meinem Herrchen habe ich jetzt in den 3 Wochen, die ich hier bin fast 10 Kg zugenommen und wiege nun 30 Kg. Frauchen hat gesagt, ich sei auch ganz schön verfressen und sie wird ein Auge auf mich haben, damit ich nicht zu dick werde, dabei kann ich so schön sitz machen und mache das immer ganz brav, wenn Frauchen in der Küche hantiert. War irgendwie lustig mit Herrchen auf der Waage, der musste mich nämlich auf den Arm nehmen um mich zu wiegen. Aber das kenne ich ja schon, die ersten 3 Tage musste er mich nämlich auch die Treppe runtertragen. Jetzt laufe ich rauf und runter, als hätte ich das schon immer gemacht.

Mit Frauchen kann ich ganz toll schmusen und kuscheln und weil ich so lieb bin, hat sie mich auch nicht von der Couch verwiesen, als ich Angst hatte. Jetzt gehört ein drittel der Couch mir ganz alleine. Beide haben mir gezeigt, wie schön doch spielen ist. Ich habe einen großen und einen kleinen Ball, einen riesigen Ast und ein Hundefrisbee, hui ihr soltet mal sehen, wie ich damit aufdrehe. Frauchen hört dann manchmal auf zu spielen, wenn ich zu wild werde und an ihr hochspringen möchte, damit ich ihr doch ein richtiges Boxerbussi geben kann, aber Herrchen balgt ganz gerne mal wild mit mir rum. Nur wenn ich zu doll aufdrehe, dann bremst mich auch Herrchen.

Beim Gassi gehen kann ich ganz toll an der Leine laufen. Ich ziehe da nicht groß rum. Hat auch keinen Sinn, denn Frauchen bleibt dann sofort stehen. Außerdem muss ich da noch einiges kennenlernen und hier merkt man dann schon noch, dass ich auch einige Ängste in meinem Gepäck habe. Ziegen kenne ich jetzt schon, es stört mich auch nicht mehr, dass die mich so anstarren, als hätten sie noch nie einen Hund gesehen. Direkt in der Nachbarschaft gibts Puten, Hühner, Gänse und Enten. Die machen manchmal einen Heidenlärm. Aber das lässt mich doch ziemlich kalt. Die lauten landwirtschaftlichen, riesigen Fahrzeuge, wie Traktoren, sind mir noch nicht recht geheuer, da kann schon mal passieren, dass ich mich hinsetze und nicht mehr weiter gehen will. Aber Herrchen und Frauchen sind da ganz gelassen und mit Leckerlies, gehe ich dann doch irgendwann weiter und wenn wir dann in den Wald kommen, dann hab ich auch schon vergessen, dass ich Angst hatte. Im Garten dagegen, bin ich der Chef. Wenn da jemand rumläuft, sage ich denen inzwischen schon Bescheid, dass ich hier wohne.

Also ich fühle mich hier boxerpudelwohl und wünsche allen meinen Hundenkolleginnen und Kollegen, dass sie auch ein so tolles Zuhause bekommen.

Bis bald,
Euer Freddy

 


20.07.19 Freddy ist gut in Deutschland angekommen

Menschen mit viel Liebe …

das brauche ich, der Freddy. Vor einigen Wochen hat man mich ziemlich ausgehungert und mit einigen Bissverletzungen aufgefunden.

Was mir passiert ist und wo ich herkomme, kann niemand sagen. Fakt ist, dass mich auch niemand gesucht hat und einen Chip besass ich nicht.

Tierschützer in Malaga haben mich aufgepäppelt und meine Wunden versorgt. Nun geht es mir schon soweit gut, dass ich mich hier bei euch vorstellen kann.

Ich bin ein sehr anhänglicher Boxer und liebe es, in euren Armen zu kuscheln.

Stubenrein bin ich noch nicht so ganz. Da sollten wir gemeinsam dran arbeiten. Auch ist mir einiges noch fremd. Hier solltet ihr mich langsam ran führen, damit ich die große weite Welt kennen lerne.

Bewerbt euch einfach hier: www.einherzfuerboxer.de/vermittlungs-pflegestellenantrag/

Dann wird man Kontakt mit euch aufnehmen und sicher noch ein wenig mehr von mir berichten.

Euer Freddy