Joker ehem. Füzér

 

Gruezi aus der Schweiz…..

bell ich euch zu und wollt mich doch auch mal melden aus meinem neuen Heim!
Ihr habt das echt klasse für mich ausgewählt, denn ich fühl mich einfach nur boxerwohl!

Die ersten Tage habe ich meine Menschen hier schon ein wenig auf die Probe gestellt und immer wieder im Haus markiert. Mit einigen Tipps hat Frauchen mir das jedoch schnell abgewöhnt. Nun bleibt nur noch an meiner Unsicherheit zu arbeiten, die immer aufkommt, wenn Autos oder Motorräder an mir vorbei rauschen. Das kriegen wir aber bestimmt auch hin – denn meine Familie tut echt alles für mich!

Wenn ihr wüßtet was die mir alles gekauft haben! Manno oh Manno! Soviel Ausstattung braucht kein Hund – aber ich!

Mit meinem kleinen Menschenkumpel hier hab ich mich auf Anhieb verstanden und wir beide können so richtig toll zusammen spielen. Ihr seht also, dass ich ein Traumzuhause gefunden habe.

Jetzt drück ich Pfoten für all die Kumpels, die noch suchen.

Salut,

euer Joker

 


 

06.06.15 Füzér ist gut angekommen

Die Füzesabonyi Állatvédő Alapítvány (Tierschutzverein Füzesabony) bat die NOAH Rassehunderettung um Hilfe für einen Boxer in Not. Sie waren aufgrund eines Anrufes zu einem Haus gegangen, wo sie diesen ca. 3-4 Jahre alten Boxer in fürchterlichem Zustand fanden. Sie nannten ihn Füzér.

Darüber hinaus, dass er unglaublich abgemagert war, konnte er nicht einmal stehen. Seine Lefzen waren ganz weiß, das Futter brachte er immer wieder heraus. Es wurde ein Transport organisiert und so kam er noch am selben Abend in kritischem Zustand auf die Krankenstation.

Füzér erhielt sofort eine intensive Behandlung, es wurde Blut entnommen. Das Ergebnis der Blutuntersuchung war am nächsten Tag da. Die erste kritische Nacht überlebte er, aber man konnte trotzdem noch nicht aufatmen, denn er war noch nicht über den Berg.

Aufgrund der Laboruntersuchungen stellte sich heraus, dass er einerseits seit längerem unterernährt war und auch noch an Babesiose litt. Die von Zecken verbreitete Babesiose kann sogar einen gut genährten Hund innerhalb kürzester Zeit töten, geschweige denn einen unterernährten geschwächten Hund wie der arme Füzér.

Man hatte jedoch den Eindruck, dass er den Kampf aufnahm und weiterleben wollte. Seine Schleimhäute blieben noch über mehrere Tage weiß, bzw. gelblich, aber man sah einen kleinen Hoffnungsschimmer.

Nach den Infusionen bekam er dann plötzlich Atemnot, es stellte sich die Frage, ob diese durch seine allgemein schlechten Kondition oder aber durch einen Herzfehler verursacht wurde. Um dies festzustellen, wurde eine Herzultraschalluntersuchung durchgeführt, welche zum Glück keinen Herzfehler zeigte.

Nach seiner Rehabilitationszeit ist Füzér nun wieder völlig gesund. Und kann schon bald seine Reise antreten.

Seine Menschen warten schon auf ihn!

 Für Füzér haben gespendet

K.Rickmers

20.- Euro