Hallo Ihr lieben „Ein Herz für Boxer Freunde“,
ihr glaubt ja gar nicht was alles passiert ist seit dem ich aus der Perrera in Huelva gerettet wurde.
Mensch war das alles aufregend. Erst einmal war ich bei Rafaela, die sich sehr lieb um mich gekümmert hat so das es mir schnell besser ging, aber dann passierte wieder etwas. Rafaela hat mich in einen Transporter geschickt, der mich irgendwohin bringen sollte, man sagte das Land heißt Deutschland ( komischer Name), man sagte mir ich komme da in eine ganze liebe Pflegefamilie.
Was blieb mir also anderes übrig als Rafaela zu glauben. Der Abschied von ihr ist mir ein wenig schwer gefallen, weil sie so nett zu mir war.
Die Reise war allerdings ganz schön aufregend es gab so viel zu sehen, zu riechen und zu hören. Nach dem wir eeeeendlos lange gefahren sind, wurde ich noch einmal in einen anderen Transporter gesetzt der mich dann endlich zu meiner neuen Familie bringen sollte.
Als wir dann endlich anhielten, die Türe geöffnet wurde und man mich raus setze wurde ich von meiner neuen Pflegemami ganz freudig in Empfang genommen, als sie hat mich gesehen hat ( ich sah wohl schlimm aus , sie sagte nur:“ Ach Gottchen ist die Maus dünn) hatte sie Tränen in den Augen. Ich habe mich erst gar nicht richtig getraut sie zu begrüßen aber als ich sah das sie weinte musste ihr erst mal die Tränen weg lecken.
Meine Pflegemai hat mich dann ganz vorsichtig erst mal gekrault und geknuddelt, das gefiehl mir super. Meine Pflegemami hatte auch noch Ihren Sohn dabei, den mochte ich SOFORT. Er sah so aus als ob man mit dem viel Spaß haben könnte. Ich habe ihn auch direkt erst mal abgeknutscht was ihm wohl gut gefallen hat, denn auch er knuddelte mich. Tja und dann sah ich meinem Pflegepapi, boahr war der groß, ich habe mich erst mal gaaanz klein gemacht in der Hoffnung das er mich dann vielleicht nicht sieht. Aber als er zu mir kam und sich klein machte um mich schnuppern zu lassen habe ich gemerkt das der suuuper lieb ist, damit er sich nicht ausgeschlossen fühlt bekam er auch einen sehr feuchten Kuss.
Leider musste ich dann wieder Auto fahren was mir nicht ganz geheuer war. Als das Auto plötzlich anhielt, erlebte ich eine RIESEN Überraschung. Hier waren ja noch mehr Kinder, die mich sofort freudig begrüßten und was noch viel besser war, hier gab es noch einen Hund. Der hat mich erst kurz erschreckt, weil er so groß war, aber er hat mich so lieb begrüßt und mich geküsst, das ich ganz schnell vertrauen zu ihm hatte und fast sofort anfing mit ihm zu spielen. 9 Tage bin ich nun bei meiner Pflegefamilie und habe mich hier super gut eingelebt. Hier kann ich endlich ich sein und lerne jeden Tag etwas neues kennen.
Die haben hier sogar einen Teich, in dem Frösche sind. Meine Pflegemai hat sie mir gezeigt, hab ich mich erschrocken als der plötzlich weg hüpfte. Seit dem beobachte ich immer den Teich, nicht das der da wieder raus kommt. Die Nachbarn hier mag ich auch total gerne, die freuen sich immer, wenn sie mich und Enzo sehen.Dann bekommen wir am Zaun ein Leckerchen. Alle sagen ich wäre soooo dürr, aber so langsam wird das wohl besser, sagt meine Pflegemami.
Tja und am Sonntag ist dann das aller beste passiert was ich mir vorstellen kann. Meine Pflegemami und mein Pflegepapi haben das ganze Wochenende über nichts anderes, wie über mich gesprochen. Ich dachte schon ich hätte etwas angestellt. Ich hörte immer wieder meinen Namen habe aber nicht genau verstanden worum es da ging. Es war mir auch egal, ich habe solange mit meinem Freund Enzo gekuschelt.
Auf einmal sagte dann der Pflegepapi:“ Ok, dann ist es einstimmig entschieden, Mila bleibt bei uns!“
Das habe ich dann doch verstanden, ICH BLEIBE HIER!!
Meine Pflegemami und mein Pflegepapi sind nun meine MAMI UND MEIN PAPI …… HURRA HURRA….ICH BLEIBE FÜR IMMER HIER. Alle haben sich soo gefreut und mich geknuddelt, das war ganz schön aufregend, obwohl mir immer klar war das ich hier bleibe.
Mich hätte eh keiner mehr aus dem riesen Hundebett bekommen, dafür müsste man mich erst mal wecken….
Ich freue mich auf ein tolles Hundeleben mit meiner neuen Familie und wünsche alle anderen Fellnasen, die mich auf meiner Reise begleitet haben das sie genau so viel Glück haben wie ich.
Liebe Grüße Eure Mila
19.03.17 Mila ist gut in Deutschland angekommen
Mein Name ist Mila.
Die Leute hier von EHFB haben mich aus einer Perrera in Huelva gerettet. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schlimm das für mich war, so ungewiß eingesperrt zu sein.
Jetzt bin ich bei Rafaela in Sicherheit und mir geht es schon viel viel besser. Hier werde ich beschmust und bekomme leckeres Essen. Die berichten, dass ich es bald noch viel schöner haben werde – na ich bin gespannt.
Ach ja, ihr wollt sicher noch was zu mir wissen. Nun, was soll ich euch bellen!? Viel habe ich in meinem jungen Leben noch nicht kennen gelernt. Sicher ist, ich bin ein ganz liebevolles junges Boxermädchen das die Welt erkunden möchte. Ganz bestimmt möchte ich nie mehr eingesperrt sein und Hunger leiden müssen.
Ich liebe die Menschen und möchte gerne mit euch Kuscheln und Spielen. Ganz stubenrein bin ich auch noch nicht, aber da können wir ja weiter zusammen dran arbeiten.
Mit Artgenossen oder Felltigern habe ich keine Probleme.
Hoffentlich konnte ich schon mal das Wichtigste über mich berichten.
Bis bald, eure Mila




